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Ruth Sara Meyer
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Inhaltsübersicht Buch Lebenskompetenzen erweitern

Worum es gehtlebenskompetenzen

Im Vorgängerbuch „Soft Skills fördern“ präsentierte Ruth Meyer einen umfassenden Ansatz zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung von Menschen jeden Alters. Das aktuelle, zusammen mit Ko-Autorin Daniela Meyer verfasste Buch knüpft dort an und entwirft ein didaktisches Modell für die Förderung von Lebenskompetenzen – oder Soft Skills – von Erwachsenen, also Kompetenzen, die eng mit der Persönlichkeit verbunden und nicht an Fachwissen oder bestimmte Berufe gebunden sind.

Das Buch richtet sich an Fachleute, die die Persönlichkeitsentwicklung von Erwachsenen begleiten, sei dies als Lehrperson oder Lernbegleiter, Beraterin, Coach oder Führungsperson. Das klar strukturierte didaktische Modell wird mit zahlreichen Beispielen veranschaulicht. Theoretisch fundiert und praxisnah, lässt sich das Buch sowohl zur Horizonterweiterung lesen als auch selektiv als Werkzeugkasten für die Praxis nutzen. Es sei allen ans Herz gelegt, die von Bildung mehr erwarten als schnell verwertbare berufliche Kompetenzen.

Meyer, Ruth & Meyer, Daniela (2018): Lebenskompetenzen erweitern. Ein didaktisches Modell. Bern: hep Verlag

Inhaltsverzeichnis

  1. Kompetenzen und Lebenskompetenzen
    Kompetenzen
    Ressourcen
    Performanz
    Kompetenzorientiert planen
    Ressourcenorientiert unterrichten
    Performanzorientiert beurteilen
    Lebenskompetenzen: Soft Skills
  2. Die Erweiterung von Soft Skills kompetenzorientiert planen
    Die Merkmale eines aufbauenden Entwicklungsklimas
    Schauplätze der Erweiterung von Soft Skills
    Klarheit über die eigene Rolle
    Bedarf und Auftrag klären
    Entwicklungsabsicht und Kompetenzstufen
  3. Soft Skills ressourcenorientiert erweitern
    Lernphase «Sich selbst wahrnehmen»
    Lernphase «Das Andere entdecken»
    Lernphase «Verbindlich werden»
    Lernphase «Einüben»
    Lernphase «Verinnerlichen»
    Lernphase «Differenzieren»
  4. Soft Skills performanzorientiert beurteilen
    Vom Gleichen sprechen
    Beobachten: Der Unterschied zwischen Wahrnehmung und Interpretation
    Beurteilen: Selbst- und Fremdbeurteilung
    Austauschen: Förderliches Feedback geben
    Abschliessend beurteilen: Die Ableitung von Noten, Beurteilungen und Zeugnissen
  5. Persönlichkeitsentwicklung und Soft Skills
    Was ist Persönlichkeit?
    Vom Wahrnehmen und Urteilen
    Von Typen, Faktoren, tugendhaftem Verhalten und Stufen der Entwicklung
    Persölichkeitsentwicklung
  6. Das Modell zur Erweiterung der Lebenskompetenzen
    Kompetenzstufen
    Lernphasen
    Die sieben Merkmale eines aufbauenden Entwicklungsklimas
    Persönlichkeit verändern und entwickeln
  7. Werkzeugkoffer

Illustrationen

Alle Abbildungen gezeichnet von Peter Rieder, Nidau

 

Überblick Buch Soft Skills fördern

Inhalt

  • Kapitel 1: EntwicklungskompetenzSoSkfo
  • Kapitel 2: Emotionale Kompetenz
  • Kapitel 3: Wirkungskompetenz
  • Kapitel 4: Kommunikative Kompetenz
  • Kapitel 5: Beziehungskompetenz
  • Kapitel 6: Gruppenkompetenz
 
Definition von Soft Skills

Unter Soft Skills werden Kompetenzen zusammengefasst, die die Persönlichkeit eines Menschen zum Ausdruck bringen. Soft-Skills befähigen eine Person dazu, mit komplexen und wenig strukturierten Aufgaben im beruflichen Alltag umgehen zu können. Soft Skills und kann man auch als Lebenskompetenzen bezeichnen, denn Soft Skills sind nicht nur im Arbeitsleben, sondern generell wichtig für alle Lebensbereiche.

Aufbau

Jedes Kapitel enthält eine Einführung in den Kompetenzbereich und daran anschließend fünf Soft Skills in je einem Teilkapitel, das identisch aufgebaut ist:

  1. Beschreibung des Soft Skills mit seinen fünf Teilkompetenzen (vgl. folgende Seiten dieses Überblicks).
  2. Kompetenzraster mit drei Entwicklungsstufen und fünf Teilkompetenzen.
  3. Konkrete Tipps für die Förderung des Soft Skills bei
    • Kindern,
    • Jugendlichen,
    • Erwachsenen und
    • bei sich selbst.

Speziell gekennzeichnete Verweise führen zu Zusammenhängen mit anderen Kompetenzen oder Werkzeugen, die in der Werkzeugliste beschrieben sind.

runde Karte1

Werkzeugliste

Dem Buch beigelegt ist eine Werkzeugliste mit Beschreibungen bekannter und weniger bekannter Methoden und Modelle, wie sie bei der Schulung von Soft Skills verwendet werden können. Vom ABC der Gefühle über Gruppenprozessanalyse und Moralentwicklung bis hin zum Zürcher Ressourcenmodell.

 

Hinweis

Dieses Buch ist mit Umsicht zu genießen. Die Lesenden sind selbst dafür verantwortlich, sich die Mengen und Zutaten so auszusuchen, dass sie davon keine Beschwerden bekommen. Davon, es von vorne bis hinten durchzulesen oder in zu großen Happen zu verschlingen, ohne das Gelesene gut durchzukauen, wird dringend abgeraten. Denn die Auseinandersetzung mit Soft Skills braucht eine hohe eigene Bereitschaft, sich einzulassen und zu reflektieren, braucht Zeit, braucht Entwicklungs- und Selbstkompetenz in hohem Maße. Es liegt der Autorin sehr daran, die komplexe Aufgabe, Menschen bei ihrer Entwicklung zu begleiten und zu fördern, nicht zu trivialisieren und zu banalisieren. Deshalb ist dieses Buch kein Ratgeber der einfachen Sorte, sondern ein Handbuch mit Grundlagen und Instrumenten, die die geneigten Leserinnen und Leser für sich selbst immer wieder neu entdecken können.

 

 

Das gesamte Buch als PDF können Sie hier gratis downloaden.

 

Kapitel 1 Entwicklungskompetenz

Im PDF Seite 17

1.1 Lernbereitschaft

Im PDF Seite 20

1.1.1 Offen sein für Neues

1.1.2 Sich selber motivieren

1.1.3 Eigenes Lernverhalten kennen

1.1.4 Aus Fehlern lernen

1.1.5 Kreativ sein

Definition

Lernbereitschaft ist die Offenheit, eine Veränderung zu erwägen und aktiv in die richtige Richtung einzuleiten.

1.2 Reflexionsfähigkeit

Im PDF Seite 29

1.2.1 Perspektivenwechsel

1.2.2 Die eigene Werthaltung erkennen

1.2.3 Sich selbst realistisch einschätzen

1.2.4 Kritikfähigkeit

1.2.5 Verantwortung für die eigene Entwicklung übernehmen

Definition

Bei einem Arbeits-, Entwicklungs- oder Lernprozess braucht es immer wieder das Innehalten, den Perspektivenwechsel und die kritische Betrachtung der eigenen Werthaltungen, Beiträge und Möglichkeiten.

1.3 Entwicklungsbedarf klären

Im PDF Seite 37

1.3.1 Standortbestimmung: Was ist vorhanden?

1.3.2 Bedarfsklärung: Was sollte sein?

1.3.3 Potenzial nutzen: Was ist möglich?

1.3.4 Persönliche Prioritäten setzen

1.3.5 Maßnahmen ableiten: Wie sieht der Entwicklungsweg aus?

Definition

Den Entwicklungsbedarf klären zu können heißt nicht weniger, als zu wissen, was man kann und was man noch braucht, um den Anforderungen des Lebens gewachsen zu sein.

1.4 Entwicklung planen

Im PDF Seite 44

1.4.1 Strategisch denken

1.4.2 Individuelle Ressourcen planen

1.4.3 Ziele und Indikatoren festlegen

1.4.4 Evaluation planen

1.4.5 Interaktionen planen: Lernen mit andern

Definition

Da Entwicklung und Lernen grundsätzlich immer in einem sozialen Zusammenhang geschieht, umfasst die Entwicklungsplanung immer auch die Planung des Austauschs mit andern – neben dem strategischen Denken und Ziele setzen.

1.5 Entwicklungserfolg überprüfen

Im PDF Seite 52

1.5.1 Prozesse beobachten

1.5.2 Persönlichen Lernerfolg beurteilen

1.5.3 Entwicklungserfolg im Lernfeld beurteilen

1.5.4 Entwicklungserfolg im Praxisfeld beurteilen

1.5.5 Wirksamkeit überprüfen

Definition

Am Anfang steht die gemeinsame Zielformulierung und das sorgfältige Einbeziehen des Funktions- bzw. des Lernfeldes. Es sollte vor der Schulung transparent werden, ob der Lernerfolg dem Funktionsfeld oder der Persönlichkeitsentwicklung dienen soll. Eine Weiterbildungsvereinbarung mit dem Vorgesetzten (im betrieblichen Umfeld) oder mit der sich entwickelnden Person selbst schafft hier die Grundlage für die Überprüfung. Nach der Schulung folgen die rationale und die emotionale Analyse sowohl in Bezug auf die sich entwickelnde Person als auch in Bezug auf das Feld, in dem das veränderte Verhalten gezeigt werden soll.

Kapitel 2 Emotionale Kompetenz

Im PDF Seite 61

2.1 Selbsterkenntnis

Im PDF Seite 64

2.1.1 Sich selber wahrnehmen

2.1.2 Intuition: Was sagt mein Bauch dazu?

2.1.3 Sich selber kennen

2.1.4 Den richtigen Abstand wahren

2.1.5 Gefühle nutzen: Von der Resignation zum Lebenssinn

Definition

Selbsterkenntnis heißt, sich selbst zu erkennen und den eigenen Empfindungen zu trauen.

2.2 Selbstdisziplin

Im PDF Seite 72

2.2.1 Den Raum zwischen Fühlen und Handeln ausdehnen

2.2.2 Mit Ärger und Wut umgehen

2.2.3 Sich der Angst stellen

2.2.4 Optimistisch sein

2.2.5 Gelassen bleiben

Definition

Bei der Selbstdisziplin bilden Gelassenheit und Optimismus die Grundlage für Affekt- und Angstbeherrschung sowie Selbstkontrolle.

2.3 Selbstständigkeit

Im PDF Seite 80

2.3.1 Gefühle kongruent ausdrücken

2.3.2 Sich selber helfen

2.3.3 Initiative ergreifen

2.3.4 Für sich selber sorgen

2.3.5 Sich abgrenzen

Definition

Selbstständigkeit bedeutet, die eigenen Bedürfnisse und Anliegen auszudrücken und sie so weit wie möglich selbst zu befriedigen.

2.4 Engagement

Im PDF Seite 87

2.4.1 Zur Leistung bereit sein

2.4.2 Sich entscheiden können

2.4.3 Zuverlässig sein

2.4.4 Sich der Verantwortung bewusst sein

2.4.5 Loslassen können

Definition

Engagement bedeutet, aktiv und motiviert Aufgaben zu lösen und Verantwortung zu übernehmen.

2.5 Empathie

Im PDF Seite 95

2.5.1 Andere wahrnehmen

2.5.2 Sich in Andere hineinversetzen

2.5.3 Verbundenheit ausdrücken

2.5.4 Fürsorglich sein

2.5.5 Andere stärken

Definition

Empathie bedeutet, andere mit Interesse zu behandeln und sie so wie sie sind und fühlen zu akzeptieren und zu stärken.

Kapitel 3 Wirkungskompetenz

Im PDF Seite 103

3.1 Echtheit

Im PDF Seite 105

3.1.1 Sich selber schätzen

3.1.2 Sich auf sich selbst verlassen

3.1.3 Schüchternheit überwinden

3.1.4 Mit Nervosität gelassen umgehen

3.1.5 Sich selber stärken

Definition

Authentizität oder Echtheit bedeutet, dass eine Person sich ihrer Eigenheiten und Wirkung bewusst ist und sich selbst so stärken kann, dass ihr Auftreten stimmig und sicher wirkt.

3.2 Auftreten

Im PDF Seite 113

3.2.1 Sich nonverbal ausdrücken

3.2.2 Sich persönlich ausdrücken

3.2.3 Begeistern

3.2.4 Sich nicht verunsichern lassen

3.2.5 Andere anstecken (Charisma)

Definition

Ein guter Auftritt zeichnet sich dadurch aus, dass andere über Worte und Körpersprache begeistert werden können.

3.3 Präsentieren

Im PDF Seite 120

3.3.1 Thematische Schwerpunkte setzen (Vorbereitung)

3.3.2 Spannend vortragen (Rhetorik)

3.3.3 Fakten vermitteln (Lehrvortrag)

3.3.4 Visualisieren: Das Wesentliche sichtbar machen

3.3.5 Medien beherrschen (Medientechnik)

Definition

Eine gute Präsentation ist strukturiert, lebendig und wirksam vorgetragen und mit geeigneten Medien veranschaulicht.

3.4 Sich durchsetzen

Im PDF Seite 127

3.4.1 Forderungen stellen (Recht durchsetzen)

3.4.2 Wünsche äußern

3.4.3 Um Sympathie werben

3.4.4 Mit Ablehnung fertig werden

3.4.5 Mit Mobbing umgehen

Definition

Wer mit Ablehnung fertig werden, sein Recht durchsetzen und sich in Beziehungen behaupten kann, beweist Durchsetzungsfähigkeit.

3.5 Zivilcourage

Im PDF Seite 135

3.5.1 Moralbewusstsein

3.5.2 Loyalität

3.5.3 Die eigene Meinung frei vertreten

3.5.4 Gewaltlosigkeit

3.5.5 Eingreifen in Gewaltsituationen

Definition

Zivilcourage umfasst Loyalität mit der Familie, mit den Nachbarn und in der Öffentlichkeit, Gewaltlosigkeit beim Eingreifen in Gewalt-Situationen und Moralbewusstsein beim Vertreten der eigenen Meinung.

Kapitel 4 Kommunikative Kompetenz

Im PDF Seite 145

4.1 Kommunikation verstehen

Im PDF Seite148

4.1.1 Gemeinsames Situationsverständnis klären

4.1.2 Botschaften verstehen

4.1.3 Den eigenen Anteil erkennen

4.1.4 Selbstverständliches in Frage stellen

4.1.5 Klärende Gespräche initiieren

Definition

Häufig ist es so, dass die Beteiligten erst im Verlaufe eines Gesprächs genau das ausdrücken können, was sie eigentlich meinen. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass die erste gesendete Botschaft die richtige ist und auch automatisch richtig verstanden wird, es braucht immer wieder aufmerksames Nachfragen, um zu verstehen. Dazu sollten die Beteiligten in der Lage sein, zu klären, ob sie die Situation gleich sehen, verschie-dene Ebenen einer Aussage zu erkennen, den eigenen Anteil an Missverständnissen zu verstehen und damit auch selbstkritisch auf vermeintlich selbstverständliche Interpreta-tionen zu achten sowie ein Gespräch zu unterbrechen und neu aufzunehmen, wenn es in eine Sackgasse geführt hat.

4.2 Zuhören

Im PDF Seite 156

4.2.1 Sich zuwenden

4.2.2 Harmonie herstellen

4.2.3 Verstehen zeigen

4.2.4 Undeutliches entschlüsseln

4.2.5 Reden fördern

Definition

Gutes Zuhören heißt, sich dem andern vollständig zuzuwenden, ihn da abzuholen, wo er ist, Verständnis auszudrücken, das Gesagte zu deuten und das Reden zu fördern. Gutes Zuhören überlässt die Initiative dem Menschen, der das Problem hat, und ist wert-schätzend. Es fördert die tiefer liegenden Gefühle zutage, zeigt die Bereitwilligkeit des Zuhörenden, zu helfen, und signalisiert gleichzeitig Wertschätzung.

4.3 Dialoge führen

Im PDF Seite 164

4.3.1 Verlangsamen: Raum schaffen

4.3.2 Zur Sprache bringen

4.3.3 Sich mit Bewertungen zurückhalten

4.3.4 Dem Gruppenganzen zuhören

4.3.5 Respektvoll kommunizieren

Definition

Im Dialog besteht die Chance, Neues zu entwickeln und gemeinsam weiter zu kommen.

4.4 Verhandeln

Im PDF Seite 172

4.4.1 Gespräch vorbereiten

4.4.2 Die Anliegen des Gegenübers verstehen

4.4.3 Die eigenen Anliegen vertreten

4.4.4 Einwänden begegnen

4.4.5 Vereinbarungen treffen

Definition

Verhandeln bedeutet, dass die Anliegen aller Gesprächspartner abgeholt werden und in die Vereinbarungen einfließen können.

4.5 Schwierige Gesprächssituationen meistern

Im PDF Seite 180

4.5.1 Teufelskreise durchbrechen

4.5.2 Mit Angst und Verzweiflung des Andern umgehen

4.5.3 Mit Aggression umgehen

4.5.4 Mit Manipulation umgehen

4.5.5 Bei sich selbst bleiben

Definition

Die Kunst, schwierige Gespräche optimal zu meistern besteht darin, auf den Andern eingehen zu können ohne sich selbst zu verleugnen.

Kapitel 5 Beziehungskompetenz

Im PDF Seite189

5.1 Beziehung gestalten

Im PDF Seite 192

5.1.1 Kontakt aufnehmen

5.1.2 Freundschaften pflegen

5.1.3 Liebesbeziehung leben

5.1.4 Beziehungskrisen bewältigen

5.1.5 Abschied nehmen

Definition

Beziehungspflege bedeutet, Beziehungen einzugehen, auch in schwierigen Zeiten aufrecht zu erhalten und wenn die Zeit gekommen ist, auflösen zu können.

5.2 Konflikte bewältigen

Im PDF Seite 201

5.2.1 Konflikte verstehen

5.2.2 Passende Konfliktbewältigungsstrategien einsetzen

5.2.3 Konfliktlösung in symmetrischen Konflikten

5.2.4 Konfliktlösung in asymmetrischen Konflikten

5.2.5 Konflikte schlichten

Definition

Konflikte bewältigen können heißt Konflikte zu verstehen und zu analysieren, die passenden Konfliktstrategien in allen Konflikten einzusetzen sowie Konflikte von Dritten zu schlichten.

5.3 Andere in ihrer Veränderung unterstützen

Im PDF Seite 210

5.3.1 Beraten

5.3.2 Konstruktiv kritisieren

5.3.3 Fördern

5.3.4 Beim Lernen unterstützen

5.3.5 Selbstcoaching

Definition

Wer andere unterstützen will, sollte die Unterschiede zwischen beraten, fördern und kritisieren kennen.

5.4 Erziehen

Im PDF Seite 218

5.4.1 Geborgenheit geben (Seelische Bedürfnisse)

5.4.2 Gesundheit fördern (Physiologische Bedürfnisse)

5.4.3 Entfaltung fördern (Geistige Bedürfnisse)

5.4.4 Grenzen setzen (Gemeinschaft erfahren)

5.4.5 Ins Leben entlassen

Definition

Erziehung bedeutet, einen unmündigen Menschen zur Mündigkeit begleiten.

5.5 Führen

Im PDF Seite 226

5.5.1 Motivieren

5.5.2 Personalentwicklung

5.5.3 Kontrollieren

5.5.4 Delegieren

5.5.5 Ganzheitlich führen

Definition

Der ganzheitliche Führungsstil bildet den Hintergrund für die Motivation, Entwicklung und Kontrolle der Mitarbeitenden sowie die Delegation von Aufgaben.

Kapitel 6 Gruppenkompetenz

Im PDF Seite 233

6.1 Gruppendynamik verstehen

Im PDF Seite 236

6.1.1 Entwicklungsphasen einer Gruppe berücksichtigen

6.1.2 Rollen in einer Gruppe erkennen

6.1.3 Interaktionen in einer Gruppe erkennen

6.1.4 Gruppenprozesse analysieren und beschreiben

6.1.5 In einer Gruppe intervenieren

Definition

Um die Gruppenkompetenz zu fördern, sollte zunächst das Verständnis der Rollen, Interaktionen, Prozesse und Interventionsmöglichkeiten vertieft werden.

6.2 Zur Gruppe dazugehören

im PDF Seite 244

6.2.1 Sich mit der Gruppe identifizieren

6.2.2 In der Gruppe Verantwortung für sich selbst übernehmen

6.2.3 Sich gegenseitig unterstützen

6.2.4 Aufeinander Rücksicht nehmen

6.2.5 Sich in der Gruppe engagieren

Definition

'Zu einer Gruppe dazugehören' wird auch als Kooperationsfähigkeit bezeichnet, diese Fähigkeit umfasst Loyalität, Eigenständigkeit, Engagement, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft.

6.3 Eine gemeinsame Arbeit bewältigen

Im PDF Seite 252

6.3.1 Informationsbasis pflegen

6.3.2 Handeln koordinieren

6.3.3 Gemeinsame Lösungen anstreben

6.3.4 Ergebnisse herbeiführen

6.3.5 In der Gruppe flexibel sein

Definition

Um in einer Gruppe eine gemeinsame Aufgabe bewältigen zu können, sollten alle dasselbe wollen und wissen und flexibel unterschiedliche Rollen einnehmen können.

6.4 Gruppen leiten

Im PDF Seite 260

6.4.1 Die Gruppe zum Laufen bringen

6.4.2 Den Auftrag hüten

6.4.3 Das Umfeld einbeziehen

6.4.4 Gegenseitiges Vertrauen aufbauen

6.4.5 Die Gruppe abschließen

Definition

Wer eine Gruppe leitet, sollte den Auftrag, das Umfeld und die einzelnen Menschen im Auge behalten.

6.5 Kritische Gruppensituationen meistern

Im PDF Seite 268

6.5.1 Die Gruppe aktivieren

6.5.2 Unterschiedlichkeiten nutzen

6.5.3 Mit Macht verantwortungsvoll umgehen

6.5.4 Konflikte in Gruppen vermeiden

6.5.5 Gruppenkonflikte moderieren

Definition

Kritischen Gruppensituationen kann mit Aktivierung und Entschärfung begegnet werden. Aber die Themen Macht, Unterschiedlichkeiten sowie Konflikte sollen aktiv einbezogen und transparent gemacht werden.

 

Inhaltsübersicht Buch Lehren kompakt 1

Dieses Buch richtet sich an Ausbilder*innen, die in der Erwachsenenbildung und/oder in der Berufsbildung tätig sind.

Das Buch enthält viele Abbildungen. Jedem Kapitel ist eine Grafik vorangestellt, die im Sinne eines Advance Organizer einen einleitenden Überblick über die Themen des Kapitels gibt. Alle Grafiken wurden von Flavia Stocker entworfen, und in der jüngsten Ausgabe durch den Verlag (leider) modernisiert.

Kapitel 1: Ganz einfach unterrichten

  • Erwartungen an die berufliche Weiterbildung
  • Die Realität
  • Anforderungen an die Lehrpersonen
  • Spannungsfeld Unterricht
  • Ein Selbsttest: Wie gut gelingt Ihnen die konkrete Unterrichtsgestaltung?
  • Fazit

Kapitel 2: Wenn Erwachsene lernen

  • Die Weiterbildungslandschaft Schweiz
  • Lernbedürfnisse Erwachsener
  • Die Beziehungsebene im Unterricht gestalten
  • Fazit

Kapitel 3: Was hat das Lernen mit der Biografie zu tun?

  • Gedächtnis: Etwas Neuropsychologie
  • Eingangskanäle: Hören und sehen, lesen und handeln
  • Eigene Lernerfahrungen
  • Optimales Lernen
  • Optimales Lehren: Den Lernstoff aufbereiten
  • Fazit

Kapitel 4: Das Abenteuer Kursplanung

  • Zeitliche Abfolge planen: AITUS
  • Abwechslung planen: Sandwich
  • Kooperation und Interaktion planen: Das didaktische Dreieck
  • Transfer in die Praxis planen
  • Wie viel planen?
  • Wie planen?
  • Fazit

 Kapitel 5: Ziele - Achtung, fertig, wohin?

  • Lernziele: Taxonomiestufen
  • Lernzielebenen
  • Lernzielaspekte
  • Feinzielformulierungen
  • Der Kompetenzbegriff
  • Schlüsselkompetenzen und Soft Skills
  • Ziele vereinbaren
  • Lernziele sind nicht alles!
  • Fazit

Kapitel 6: Didaktische Reduktion - Viel Stoff in wenig Zeit

  • Die thematische Konstruktion eines Kurses
  • Gruppenarbeiten - Kein Zeitverlust sondern Effizienzgewinn
  • Fazit

Kapitel 7: Nachhaltig statt vortragend

  • Raumgestaltung und Sitzordnung
  • Bewegung im Unterricht
  • Darbietend: Lehrerzentrierte Gesprächsformen im Unterricht
  • 15 aktivierende Methoden für den Theorieunterricht
  • Fazit

Kapitel 8: Fürs Leben lehren

  • Lernen lernen: Lern- und Arbeitstechnik
  • Reflektieren lernen
  • Vorgehensweisen für lernungewohnte Teilnehmende
  • Vorgehensweisen im Informatikunterricht
  • Fazit

Kapitel 9: Medien und Materialien - Unterhaltung oder lernen?

  • Anschaulich unterrichten: Visualisieren
  • Verständlich unterrichten: Die Unterlagen als Fundament
  • Begreifbar unterrichten: Materialien und Körpereinsatz
  • Erlebbar unterrichten: Miteinander mit allen Sinnen
  • Lernen mit elektronischen Medien / Blended Learning
  • Einsatz von Medien: Weniger ist mehr!
  • Fazit

Kapitel 10: Individualisieren oder: Jedem Menschen recht getan...

  • Lernstile berücksichtigen
  • Kommunikation im Unterricht
  • Abholen und motivieren
  • Und wie sag ich's? Feedback und Kritik
  • Fazit

Kapitel 11: Rollen und Gruppenverhalten oder: Was wollen Sie hier eigentlich?

  • Die Rolle der Lehrperson
  • Entwicklung von Gruppen
  • Umgang mit heterogenen Gruppen
  • Fazit

Kapitel 12: Konfliktprävention oder: Wenn es nicht rundläuft

  • Normen und Kontrakte - verbindlich werden
  • Interventionen
  • Wenn Widerstand auftaucht
  • Konflikte bearbeiten
  • Fazit

Kapitel 13: Kontrolle und Qualität - Top oder Flop?

  • Erfolgskontrolle Bildungseinrichtungen
  • Merkmale guter Schulen
  • Verhaltensweisen lernerfolgsorientierter Lehrpersonen
  • Lernerfolge messen
  • Qualitätssicherung für Lehrpersonen

Inhaltsübersicht Buch Lehren kompakt 2

Dieses Buch ist in drei Teile gegliedert:

Teil 1: Erziehungsaufgaben im Unterricht

Kapitel 1: Was ist mit den Jugendlichen los?

Kapitel 2: Womit Jugendliche beschäftigt sind

  • Entwicklungsaufgaben
  • Lernen
  • Mit der Schule kooperieren

Kapitel 3: Pädagogische Leitlinien für den Unterricht

  • Schulisches Umfeld
  • Lernklima und Disziplin
  • Zum Umgang mit Gewalt
  • Unterstützung der Individualität

Teil 2: Unterrichtsgestaltung

Kapitel 4: Selbstgesteuertes Lernen

  • Merkpunkte: Wie Jugendliche beim selbstgesteuerten Lernen unterstützt werden können
  • Grundlagen
  • Wissen aufbauen
  • Lernumgebung gestalten
  • Selbstmanagement für Jugendliche

Kapitel 5: Methodik für Jugendliche

  • Grundsätzliches zu Methoden
  • Anfangen: Kennenlernen
  • Anfangen: Informierender Beginn
  • Interesse wecken: Ins Thema einsteigen
  • Theorie darbieten
  • Theorie erarbeiten
  • Üben, Umsetzen
  • Lernzielkontrollen, Zusammenfassungen, Repetition
  • Sich selber besser kennenlernen
  • Auflockerungen zwischendurch
  • Merkpunkte: Methodik für Jugendliche

Kapitel 6: Beurteilen und Feedback geben

  • Zwischentests
  • Prüfen
  • Soft Skills beurteilen
  • Rückmeldungen geben
  • Motivieren
  • Merkpunkte für das Beurteilen und Feedback geben

Teil 3: Jugendliche zur Lernleistung anspornen

Kapitel 7: Woraus Leistungsbereitschaft entsteht

  • Hirnbiologische Grundlagen
  • Die vier Dimensionen des Lernens
  • Die Entstehung von Leistungsmotivation

Kapitel 8: Spezifische Lernpotenziale Jugendlicher

  • Aufgaben der Lehrperson
  • Thesen ud didaktische Schlussfolgerungen
  • Tabelllarischer Überblick: Entwicklungspsychologie

Kaitel 9: Was Lehrpersonen können sollten

  • Kompetenzenkatalog für Lehrpersonen von Jugendlichen
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